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HNO für Kinder
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Vertrauen durch Information
Bei Operationen ist zu unterscheiden zwischen akuten, dringend notwendigen und sogenannten „elektiven“ Eingriffen, die eine Funktion verbessern und damit die Lebensqualität erhöhen sollen.
Bei allen Operationen ist Ihre schriftliche Einwilligung nötig, außer es besteht akute Lebensgefahr und eine Einwilligung ist nicht mehr möglich (fehlende Ansprechbarkeit). Bei akuten Operationen ist eine Aufklärung oft erst knapp vor der Operation möglich, wie bei der Operation eines Mandelabszesses oder eines Abszesses in der Augenhöhle.
Bei geplanten Eingriffen haben Sie das Recht auf eine angemessene Bedenkzeit. Ein offenes, ausführliches Aufklärungsgespräch soll sowohl die zu erwartende Verbesserung einer Körperfunktion, als auch unmittelbare und spätere Folgen der Operation und Komplikationen beinhalten. Sie haben immer das Recht abzulehnen, wenn Sie Bedenken oder fehlendes Vertrauen haben. Weiters sollen Sie über Alternativen zu einer operativen Therapie aufgeklärt werden.
Jede Operation bei Kindern ist belastend und kann Ängste und Sorgen machen. Bereiten Sie Ihr Kind auf eine Operation vor, spielerisch soll es sich mit den verschiedenen Situationen, die auf sie zukommen, auseinandersetzen. Die Geschichte über den Hund Schnuffi, der sieht, was bei einer Operation von Kindern im Spital alles passiert, ist dazu eine sehr gute Möglichkeit. Sie als Eltern sollten ihrem Kind gegenüber zugeben, dass auch unangenehme Situationen oder Schmerzen auftreten werden, es aber Möglichkeiten gibt, sie erträglich zu machen.
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