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HNO für Kinder
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Innenohrimplantate (Cochlear Implants-CI)
Gehörlose Patienten oder Patienten, die eine so hochgradig sensoneurale (Innenohrschwerhörigkeit) Schwerhörigkeit haben, dass sie von Hörgeräten keinen Nutzen mehr haben, können mit einem sogenannten Cochlear Implantat versorgt werden. Dabei wird operativ eine Elektrode in die Schnecke, das eigentliche Sinnesorgan im Innenohr, geschoben. Diese Elektrode stimuliert den Hörnerven direkt mittels elekrischer Impulse. Auf diese Art hat der Patient durch direkte elektrische Reizung des Hörnerven wieder einen Höreindruck. Mehr als die Hälfte der Patienten, die mit einem Cochlear Implant versorgt werden, sind gehörlos geborene Kinder, bei denen eine Früherkennung (Hörscreening bei Neugeborenen) der Behinderung dazuführen kann, dass durch die frühzeitige (Versorgung mit Cochlea Implantaten) Rehabilitation ein annähernd normaler Spracherwerb möglich wird. Eine weitere wichtige Gruppe für Cochlear Implants sind Patienten, die durch eine Gehirnhautentzündung (Meningitis) ihr Gehör verlieren. Nach einer Meningits ist es daher wichtig rasch zu reagieren, wenn es zu einem Hörverlust kommt. Bei Patienten mit einer progredienten (= fortschreitenden) Innenohrschwerhörigkeit kann es im Laufe ihres Lebens zu einem so starken Absinken der Hörschwelle kommen, so dass eine Hörgeräteversorgung keine Verbesserung im Sprachverständnis bringt. Auch für diese Patienten ist eine Cochlear Implant Versorgung eine Möglichkeit wieder zu hören. In Österreich gibt es mehrere Zentren, an denen die Operation und Versorgung mit einem Cochlear Implant durchgeführt wird.
AutorIn: OA Dr. Charlotte Rottensteiner
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