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HNO für Kinder
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Innenohrschwerhörigkeit
Ein wesentlicher Faktor bei Hörstörungen ist der Zeitpunkt, wann sie auftreten. Dementsprechend kann man Hörstörungen einteilen nach folgenden Zeitfaktoren:
Prälinguale bzw. angeborene Schwerhörigkeit
Kinder, die von Geburt an schwerhörig sind, bedürfen einer Früherkennung (Neugeborenen - Hörscreening) ihrer Behinderung, sonst können sie je nach Ausmaß des Hörverlustes die Muttersprache nicht oder nicht korrekt erlernen.
Postlingual erworbene Schwerhörigkeit
Dabei kommt es zu einem Hörverlust, erst nachdem die Sprache erlernt wurde. Das kann durch eine Verletzung passieren oder durch eine Infektionskrankheit (Masern, Meningitis, etc.).
Progrediente Schwerhörigkeit
Darunter versteht man eine im Laufe des Lebens zunehmende Schwerhörigkeit, die bis zur Ertaubung führen kann. Diese Art der Schwerhörigkeit ist familiär gehäuft, also genetisch bedingt.
Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis)
Ähnlich wie beim Sehen nimmt mit zunehmendem Alter das Hörvermögen immer mehr ab. Typisch für die Altersschwerhörigkeit ist einerseits eine zentrale Komponente, die dazu führt, dass es besondere Probleme beim Sprachverständnis gibt, andererseits findet sich bei älteren Menschen verstärkt das Phänomen des Recruitment. Diese Menschen hören Leises aufgrund des Hörverlustes nicht, aber sehr schnell wird „Lautes“ als unangenehm empfunden.
Untersuchung Vorzunehmen sind: Tonaudiogramm - Sprachaudiogramm.
Behandlung • Liegt die Störung im Innenohr, ist die Therapie vermutlich eine apparative Versorgung: Hörgeräte • Bei völliger Taubheit sind Innenohrimplantate (Cochlear Implants-CI) von Nöten.
Autor: OA Dr. Charlotte Rottensteiner |
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Innenohr
Das Innenohr liegt im Knochen innerhalb des Mittelohrs und besteht aus der Schnecke und dem Labyrinth.
weiter...
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